Testbericht über den TT Modular Pack 45 Plus IRR von Spartanat – Was gibt es Schöneres als große Rucksäcke? Richtig, wenn diese auch noch die Tarnwirkung beibehalten, wenn sie durch ein Nachtsichtgerät betrachtet werden. Den Tasmanian Tiger Modular Pack 45+ haben wir euch ja schon im Detail (..) vorgestellt, aber nun gibt es ihn auch in leicht überarbeiteter Version in einer IR sicheren Variante – zu unserer Freude in Steingrau. Übrigens – noch mehr Freude für den militärischen Anwender – gibt es jetzt einen Großteil der Podukte von Tasmanian Tiger im IR sicheren Steingrau/RAL 7013.
Hinweis: Das ist ein Auszug aus dem Review-Bericht des Gearmags Spartanat. Den gesamten Beitrag mit zahlreichen Detailfotos gibt’s hier.
Foto: spartanat.com
Der Gear Blog Pine Survey hat einen detaillierten Testbericht zum TT Modular Pack 45 Plus veröffentlicht.
Dieser neue, universale Einsatzrucksack von Tasmanian Tiger ist innen komplett mit Klettflächen zur individuellen Bestückung ausgestattet und auf der Außenseite mit MOLLE in Laser Cut-Ausführung versehen. Zudem verfügt er über einen abnehmbaren Deckel, eine abnehmbare Falttasche auf der Front und einen abnehmbaren Hüftgurt, der auch als Warrior Belt verwendet werden kann.
The Tasmanian Tiger Modular 45+ is a successful attempt to take the Modular 30 to a higher and larger level. Offering improvements and additional features, it enhances the capabilities of an already versatile pack.
I have to admit that I was skeptical at first and still see room for improvement. These aspects represent my personal view however and don’t have to match others necessarily. So far the pack has proven very useful to me and certainly did not disappoint.
The option to modify the pack to your specific needs, add or detach parts depending on your use is highly valuable. Need some more room? Add the below pocket. Don’t need a top lid? Remove it within a minute. Simple as that.
Die vollständige Review in englischer Sprache ist hier nachzulesen.
Bild: pinesurvey.com
Zwei neue modulare Rucksäcke, intelligent zu kombinierende Chest Rigs und Plattenträger mit Schnellabwurfsystem und eine ausgetüftelte Taschenserie für technische Einsatzfahrzeuge erweitern zur Saison 2019 das Programm des Dasinger Herstellers für professionelle Militär- und Polizeiausrüstung. Die TT-Gepäcklinie wird 2019 um einen handgepäcktauglichen Trolley mit Rucksackfunktion ergänzt.
Der TT Modular Radio Pack wurde speziell für Funk- und Kommunikationseinheiten entwickelt. Das Hauptfach des 25-Liter-Rucksacks ist mit einer verstellbaren Halterung, passend für die Funkgerätetypen PRC 117 F, TRM 6020 /21 und SEM70, ausgestattet. Kabeldurchlässe in den Schultergurten sorgen für ein sicheres Handling. Wie bei allen modularen TT-Rucksäcken ist das Innere mit Molle-Velcro ausgekleidet und bietet somit individuelle Möglichkeiten der Bestückung. Auf der Front befindet sich ein komprimierbarer Flap, zum Beispiel für den Helm, Jacken oder andere Ausrüstungsgegenstände. Der Hüftgurt des Rucksacks kann abgenommen und separat als Warrior Belt verwendet werden.
Der modulare Einsatzrucksack TT Modular Pack 45+ ist als größere Version des TT Modular Pack konzipiert. Der Volumengröße angepasst, ist er mit einem verstellbaren Rückensystem ausgestattet, der abnehmbare Laser-Cut-Hüftgurt kann separat als Warrior Belt genutzt werden. Der große Frontloader bietet zusätzlich eine voluminöse, abnehmbare Deckeltasche und eine mit Molle befestigte, abnehmbare und volumenverstellbare Faltentasche auf der Front. Die Molle-Innenauskleidung entspricht dem TT Modular Pack 30, wie dieser wird auch der TT Modular Pack 45+ mit eingekletteten Pouches und einer eingekletteten Waffenhalterung ausgeliefert.
Für taktische Einsatzfahrzeuge stehen ab 2019 modulare Panels und Taschen zur Befestigung an und vor den Fahrzeugsitzen, an Kopfstütze und Sonnenblende zur Verfügung. Das große TT Modular Front Seat Panel wird vertikal hinter dem Vordersitz – wahlweise auch horizontal hinter dem Rücksitz – befestigt. Es bietet Molle-Velcro-Bänder zur individuellen Bestückung und eine abnehmbare Waffenhalterung mit Quick-Release-System. Der TT TacVec Container zur Aufnahme von Magazinen, Wasser, First-Aid-Equipment oder Werkzeug wird vor dem Vordersitz montiert und kann mit einem Griff herausgezogen werden. An beiden Kopfstützen zu befestigen, kann auch das TT Head Rest IFAK im Notfall sofort in beide Richtungen herausgezogen werden. Das TT Sun Shade Cover bietet raschen Zugriff auf Ausweis und Stifte, und es besitzt eine Molle-Seite zur individuellen Bestückung. Zur Aufnahme von Werkzeug oder ähnlichem dient die TT TacVec Support Bag mit abnehmbarem Schulterriemen und 9 Liter Volumen.
Mit dem TT Combi Rig QR stellt Tasmanian Tiger eine Lasercut-Adapterplattform mit Schnelllösesystem vor. Das Rig ist mit festen, komprimierbaren Doppel- Magazintaschen bestückt und bietet die Möglichkeit, frontal und in die Seitentaschen Schutzplatten einzuschieben. Ebenfalls kann der neu entwickelte TT Assault Pack, ein flacher 12-Liter-Rucksack, mit adaptierbaren Schulterträgern als Rückenteil montiert werden – wahlweise auch mit einer eingeschobenen Schutzplatte. Das TT Modular Rig, speziell für den Einsatz in heißen Regionen entwickelt, lässt sich dank seiner Konstruktion optimal über einem Plattenträger tragen. Es ist mit einer stabilen QR-Roc-Frontschnalle versehen und kann schnell an- und abgelegt werden. Mit dem TT Plate Carrier MK IV stellt Tasmanian Tiger nun auch seinen bewährten Plattenträger in einer Variante mit Schnellabwurf-System vor. Dieses zeichnet sich durch eine variable Einstellbarkeit aus, und der Plattenträger kann mit oder ohne Lösesystem verwendet werden. Der TT Plate Carrier QR SK Anfibia, eine „wassertaugliche“ Variante, und der TT Plate Carrier QR LC, mit Laser-Cut-Molle und auswechselbaren Seitenteilen, sind ebenfalls mit QR-Roc-Schnallen versehen. Zudem bietet der TT Plate Carrier QR LC auch die Option, den TT Assault Pack als integriertes Rückenteil zu verwenden.
Der TT Roller SD ist ein kleiner Trolley mit 23 Liter Volumen, der für Flugreisen mit handgepäcktauglichen Maßen aufwartet. Eine Umrüstung zum Rucksack ist mit den abnehmbaren Schulterträgern möglich. Der Trolley ist außen mit Laser-Cut-Molle versehen und verfügt über ein separates Laptopfach (15“) sowie einen USB-Kabelanschluss in der Fronttasche.
In dem österreichischen Gear-Blog wird der modulare Einsatzrucksack TT Modular Pack 30 besprochen und bewertet.
„With the Modular 30 Tasmanian Tiger proofed that not only other companies are able to manufacture a decent full clamshell backpack. Being full of options to modify it to the personal needs of the user, it is true to its name.
At the same time it is quite low profile given the hidden laser cut MOLLE. The solid color versions blend in wonderful in the crowd, given the non military look of the pack. At the same time it is fully usable as a tactical pack, given its versatility, the various MOLLE options and other features you would expect from a dedicated professional pack.
[…] Tasmanian Tiger managed to combine comfort with practicability and also modularity.“
Den ausführlichen Bericht in englischer Sprache kann man hier nachlesen.
Foto: pinesurvey.com
Die Tester von Spartanat vergleichen in diesem Bericht den TT Tac Modular Pack 30 Vent mit belüftetem Rückensystem mit dem TT Modular Pack 30.
Der TT Modular Pack 30 von Tasmanian Tiger wurde erst vor kurzem vorgestellt. Wir konnten im Vorfeld einen Blick drauf werfen. Der Rucksack ist ein modularer, universaler Reise- und Einsatzrucksack. Er besitzt eine Deckeltasche und ist an den Seiten und der Front mit MOLLE in Lasercut-Ausführung versehen.
Die Frontöffnung lässt sich vollständig aufziehen. Die Innenseiten sind zur individuellen Ausstattung mit Klettflächen versehen. Die Hüftflossen sind abnehmbar und verfügen über kleine Zip-Taschen für Schlüssel oder Geldbeutel. Die Auslieferung erfolgt mit drei eingekletteten Zubehörtaschen und einer eingekletteten Waffenhalterung.
Details:
Text und Bild: mit freundlicher Genehmigung von Sören Sünkler, K-ISOM (Text und Bild sind im Original unter dem Titel „TT Modular Pack 30“ in K-ISOM, Ausgabe März / April 2017, Seite 93 erschienen).
K-ISOM ist ein Print-Magazin für Elite- Spezialeinheiten und erscheint alle zwei Monate im Handel.
Hinweis: Den originalen Review-Text inklusive zahlreicher Detailbilder des TT Modular Packs finden Sie auf Spartanat.com.
Auf keinen Rucksack haben wir uns dieses Jahr mehr gefreut: Der Tasmanian Tiger (TT) Modular Pack 30. Im Dezember 2016 haben wir ihn das erste Mal in der Hand gehalten und seit dem auf Herz und Nieren getestet. Hier ist unser Bericht.
Das Prinzip der Arc’teryx LEAF Khard Rucksäcke war zwar nicht neu, aber in der Kombination-Klett Rucksack und Panel Loader für den schnellen organisierten Zugriff doch schon sehr innovativ. Der TT Modular Pack 30 hat das gleiche Prinzip genutzt und man sieht auch deutlich, dass der Khard 30 als Anregung genutzt wurde. Form und Größe der beiden Rucksäcke sind fast identisch. Es handelt sich beim Modular Pack 30 aber nicht um eine einfache Kopie – lediglich die erwähnten Eigenschaften wurden genutzt und in einen vielseitigeren Pack verbaut. Aber wir wollen kein Vergleichsreview mit dem Arc’teryx LEAF Khard machen, sondern den Modular Pack 30 vorstellen.
Wie der Name schon erwähnt, handelt es sich um einen 30 Liter Rucksack. Die Dimensionen des Packs betragen 46cm Höhe x 30cm Breite x 18cm Tiefe. Das Gewicht liegt leer bei 1,65 KG. Gefertigt ist er – wie das Meiste bei TT – aus 700d Cordura: für mehr Haltbarkeit als 500d und weniger Gewicht als 1000d Cordura®.
Front und Seiten des Modular 30 sind sehr schlicht gehalten. Das ungeübte Auge könnte diesen Rucksack als zivilen Rucksack klassifizieren – speziell bei den Modular Pack 30 Modellen in Schwarz oder Oliv. Das ist dem unauffälligem Lasercut MOLLE zu verdanken, das dem Rucksack eine glatte Oberfläche verleiht. Auf der Frontseite hat man 4×7 Reihen + 2×1 Reihe für Zubehörtaschen zur Verfügung. An den Seiten sind es jeweils 4×6 Reihen.
Aber das ist noch nicht alles, was die Außenseite zu bieten hat. Schaut der Betrachter genauer hin, entdeckt man eine flache Tasche unter dem Front-Lasercut, die sich auf der linken Seite öffnen lässt. Sie erstreckt sich über die ganze Fläche der Schlitze und hat eine Zwischenwand, damit kein Dreck durch Schlitze nach innen gelangt. Das gilt übrigens auch für die Ablauföse (mittig unten zu sehen), die nur Flüssigkeit aus den Schlitzen ableitet und nicht aus der Vordertasche. Zum Schutz des Inhalts sind die Vorder- und Rückwand der Tasche gummiert.
Hier auch als perfektes Anwendungsbeispiel für die seitlichen Schlaufen: Ten Speed Magazintaschen von Blue Force Gear. Diese liegen extrem flach an, wenn nicht befüllt, und können neben Magazinen auch 0,5 Liter Wasserflaschen oder ähnliche Gegenstände aufnehmen.
Sicherlich sind Euch auch schon die Schlaufen rechts und links auf der Vorderseite aufgefallen. Acht an der Zahl, dienen sie als Vorbereitung für Bungee-Cord, um z.B. eine Jacke zu fixieren.
Hier haben wir Bungee-Cord verbaut und dabei die Ablauföse als Startpunkt gewählt. So hat man noch ein klein wenig mehr Fläche, um Gegenstände zu fixieren. Nachteil bei der Verwendung von Bungee-Cord auf der Frontseite: Die flache Tasche ist nicht wirklich gut nutzbar, da das Gummiband darüber läuft. Hier wäre ein Zugang von oben oder unten sicherlich geschickter gewesen. Alternativ kann man mit Mini Haken oder ähnlichem arbeiten und somit einfach das Band auf der linken Seite aushängen.
Fehlen darf vorne natürlich auch nicht das obligatorische Patchfeld aus Flauschklett, dass Patches aufnehmen kann.
Zurück zu den Seiten. Hier gibt es noch zwei bzw. drei weitere Details zu sehen. Das eine ist die Trinkschlauchöffnung (u. li.), die auf beiden Seiten am oberen Ende des Packs verfügbar ist.
Das andere ist ein unscheinbarer Kordelzug mit Stopper (o. Mi.), der knapp über den Lasercut-Schlitzen zu sehen ist. Das ist mal was richtig Geniales: ein innen verlaufender Kompressionsriemen. Damit ist der Gearanwender das lästige Gurtband auf der Seitenwand los und kann trotzdem den Rucksack wunderbar komprimieren.
Die Nummer Drei (im Titelbild knapp hinter dem Trinkschlauch zu sehen) gibt es nur auf der linken Seite am oberen und unteren Rand. Die Rede ist von einem flachen Stück Gummimaterial, das mit zwei Löchern versehen ist. Gedacht sind die beiden Gummiplatten zur Fixierung von Trekkingstöcken oder ähnlich langen Gerätschaften.
Dreht man den Rucksack auf die Rückenseite, erwartet einen dort das, was Tasmanian Tiger bzw. das Mutterschiff Tatonka am besten können: Die Tragesysteme. Egal welchen Rucksack wir bisher in der Hand hatten, es gab keinen, der sich schlecht oder nachteilig hat tragen lassen. So auch beim Modular Pack 30. Das Rückenposter ähnelt stark dem TT TAC Pack 22 – HIER im Review. Man hat also zwei dicke Meshpolster rechts und links mit einer Vertiefung in der Mitte, die die Luftzirkulation begünstigt.
Als zusätzlicher Bonus ist die komplette Fläche hinter dem Meshpolster aus Stauraum nutzbar für flache Gegenstände. Man könnte also eine Trinkblase dort einhängen (eine Lasche dafür wäre vorhanden) oder aber, man nutzt die Fläche für eine Isomatte (…).
Abgerundet wird das Tragesystem mit einem zweiteilig abnehmbaren Beckengurt. Dieser hat zusätzliche RV-Taschen für kleinere Gegenstände. Verschlossen wird er mit einer großen Fastex-Schnalle mit Zugrichtung des Gurtes nach hinten. Zur Fixierung des überschüssigen Gurtmaterials sind elastische Schlaufen vorhanden.
Die Schultergurte sind mit Mesh gepolstert. Ein Brustgurt fehlt genauso wenig wie D-Ringe und elastisches Band zum Fixieren. Die Gurte lassen sich mit Fastex-Verschlüssen schnell lösen, um den Rucksack abwerfen zu können. Die Schnallen sind unter elastischen Schlaufen verborgen, die mit Gurtband an Ort und Stelle gehalten werden. Diese können dann auch zur Aufbewahrung des restlichen Gurtes genutzt werden.
Als weiteres Feature hat man dem Pack Lastenverteilungsgurte verpasst, die bequem beim Tragen bedient werden können.
Genug von der Außenseite, weiter geht es mit dem Deckelfach. Dieses lässt sich mit zwei Reißverschlüssen vom Körper weg öffnen. Die Zipper haben ein Stück Paracord als Zipperpull. Darin verbirgt sich neben ausreichend Platz für eine Regenjacke ein kleiner Organizer.
Er besteht aus zwei flachen Einschüben, der linke mit einer zusätzlichen Kletttasche oben auf, der rechte aus Meshmaterial. Um Gegenstände zu sichern, findet man in jeder Ecke der Körperseite je einen D-Ring.
Das Hauptfach lässt sich ebenfalls mit zwei Reißverschlüssen bedienen, diese sind allerdings ein gutes Stück größer als die des Deckelfachs. Wir haben hier die Zipperpulls aus Paracord durch ITW Zipper Pulls ersetzt.
Auf dem Bild sieht man auch gut einen dritten Reißverschluss, der als Durchlass für lange Gegenstände wie Antennen oder Waffen gedacht ist. Natürlich gibt es auch eine Tragelasche, um den Rucksack anzuheben. Die geöffneten Fastex-Verschlüsse sind von den Lastenverteilungsgurten.
In den unteren Bildern ist der Modular Pack 30 zu sehen, der ein AR15 mit 16,75″ Lauf und die inkludierten Waffenhalterungen enthält (dazu später mehr).
Zurück zum Hauptfach. Durch den Zweiwege-RV kann man den Pack auch gut nur auf einer Seite öffnen, um an den Inhalt zu kommen.
Zippt man beide Reißverschlüsse, kann der Modular Pack 30 komplett geöffnet und somit Zugriff auf den gesamten Inhalt erlangt werden.
Die Rückwand, ein Teil der Frontflappe und die Seiten sind mit Flauschklett ausgestattet. Aber nicht nur Flausch: Hier wird das von TT sogenannte MOLLE-Klett verwendet. Das gibt nicht nur die Möglichkeit, Kletttaschen zu nutzen, sondern auch MOLLE Taschen. Zudem eignen sich die Schlitze auch um z.B. Kabelbinder aufzunehmen. Auf den Bildern zu sehen sind optionale Taschen an den Seitenwänden und die zwei im Lieferumfang enthaltenen Taschen.
Im Lieferumfang enthalten? Richtig, Der Modular Pack kommt schon mit einem Satz Taschen und zwei Waffenhalterungen.
Mit dem Rucksack erhält man zwei Taschen mit Meshfront und eine reguläre Tasche. Alle drei Taschen haben dieselbe Größe von 26cm Länge x 16cm Breite x 10cm Höhe. Sie sind mit einem Hakenklettrücken ausgestattet, um am Rucksackflausch fixiert werden zu können. Zum Öffnen der Taschen sind zwei Reißverschlüsse vorgesehen. Ein weiteres Feature: Auf der Front wurde ein weißer Streifen Klett vernäht, den man beschriften kann, um den Inhalt schnell zu identifizieren.
Die Rückwand des Packs wurde außerdem mit einer Flappe am oberen Rand versehen. Öffnet man diese, kommen ein Stück Schaumstoff zur Versteifung und ein Plastikframesheet mit verformbarer Alustrebe für die Stabilität.
Den Schaumstoff kann man aber auch weglassen und eine Trinkblase stattdessen einsetzen. Diese kann dann an der dafür vorgesehenen Klettlasche oder einen kleinen Schlaufe befestigt werden.
Die Frontflappe des Rucksacks hat, wie schon erwähnt, ebenfalls einen großen Klettbereich. Darüber findet man noch eine Meshtasche für kleinere Gegenstände.
Suma summarum ermöglicht der Modular Pack 30 eine wahrlich modulare Nutzung. Egal was man hineinpackt, der Rucksack erfüllt die Rolle mit perfekter Organisation. Waffenrucksack, Medic Pack, Range Bag – die Spezialisierungen sind nur limitiert durch die Vorstellungskraft des Anwenders. Wir haben ihn uns als Bug out Bag konfiguriert. Hier ein Beispielbild was der kleine Rucksack soll alles fassen kann:
Besonders toll aber ist, dass man dank der Modular Taschen den Pack in kürzester Zeit leer geräumt hat. So hat man nicht einen tollen Rucksack fertig gepackt in der Ecke stehen, der nie oder nur im Notfall benutzt wird, sondern kann ihn jederzeit überall verwenden. Die Modular Taschen packt man dann einfach an eine Klettwand und setzt sie nur im Bedarfsfall ein.
Auf dem Rücken macht der Tasmanian Tiger Modular Pack 30 eine gute Figur. Er trägt sich ausgesprochen bequem dank des Tragesystems und dem Beckengurt. Egal ob in urbanen Gebieten oder unwegsamen Gelände bzw. Dickicht: Die schlanke und schnittige Form erleichtert das Vorankommen.
Verbesserungsvorschläge, um aus dem 95 Prozent perfekten Rucksack 100 Prozent zu machen:
FAZIT: Der Tasmanian Tiger Modular Pack 30 ist der Knaller. So schlicht er auch aussieht – er explodiert förmlich mit Features und Ideenreichtum. Es sind die kleinen Dinge, die den Pack besonders machen: Innen laufende Kompressionsriemen, Klett-MOLLE, Vorbereitungen für Bungee-Cord – das alles lässt der Phantasie freien Lauf, sich einen einmaligen Rucksack zu konfigurieren. Die Größe ist perfekt, um nicht zu viel einzupacken und für das verdeckte Tragen einer Langwaffe würden wir uns noch über ein Modular Pack 60 freuen.
Besonders toll finden wir auch, dass man für den Preis auch noch einen Satz Taschen bereits enthalten hat, das soll erstmal jemand nachmachen.