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Rucksack Test TT Pathfinder-MK II von Tasmanian Tiger. Review-Text und Foto: spartanat.com

Spartanat Review: Auf Herz und Nieren getestet – der TT Pathfinder MK II

„Schlicht, schlank, elegant. Das sind die ersten Worte zum Fazit, die den Tasmanian Tiger Pathfinder beschreiben. Dazu kommt noch eine gewohnt gute Verarbeitung und ein phänomenales Tragegefühl für Lasten im 15-25 Kilo Bereich. (…) Pathfinder? Großer HabenWillFaktor.“

„(…) Mit der Gesamtleistung äußerst zufrieden (…)“, so das Fazit des Gearmag Spartanat.com, das den TT Pathfinder MK II auf mehreren Touren getestet hat. Den gesamten Testbericht mit zahlreichen detailreichen Fotos gibt es hier.

Foto: www.spartanat.com

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Tasmanian Tiger - Plate Carrier LP

Spartanat-REVIEW: TT Plate Carrier LP

„Mann braucht nicht immer einen vollständigen, mit MOLLE bestückten Carrier. Der hier schützt, ohne Beladung aufzunehmen jenseits von Platten (OK, zwei Magazine gehen). Wir empfehlen deswegen diesen Plattenträger auch für den „Grauen Mann“ […] Platten am Mann, gut geschützt und unauffällig.“

So lautet das Fazit der Tester von Spartanat, die im Review vom 30.05.2017 den TT Plate Carrier LP unter die Lupe nehmen. Aufbau und Funktion des flachen, für das verdeckte Tragen konzipierten Plattenträgers werden anhand von Fotos detailliert erläutert.
Den ausführlichen Testbericht gibt es hier zum Nachlesen.

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Der TT Modular Pack 30 von Tasmanian Tiger im Test - Das Gear-Mag Spartanat.com hat den 30 Liter Rucksack auf Herz und Nieren getestet.

Spartanat-REVIEW: TT Modular Pack 30

Hinweis: Den originalen Review-Text inklusive zahlreicher Detailbilder des TT Modular Packs finden Sie auf Spartanat.com.

Auf keinen Rucksack haben wir uns dieses Jahr mehr gefreut: Der Tasmanian Tiger (TT) Modular Pack 30. Im Dezember 2016 haben wir ihn das erste Mal in der Hand gehalten und seit dem auf Herz und Nieren getestet. Hier ist unser Bericht.

 

Das Prinzip der Arc’teryx LEAF Khard Rucksäcke war zwar nicht neu, aber in der Kombination Velcro Rucksack und Panel Loader für den schnellen organisierten Zugriff doch schon sehr innovativ. Der TT Modular Pack 30 hat das gleiche Prinzip genutzt und man sieht auch deutlich, dass der Khard 30 als Anregung genutzt wurde. Form und Größe der beiden Rucksäcke sind fast identisch. Es handelt sich beim Modular Pack 30 aber nicht um eine einfache Kopie – lediglich die erwähnten Eigenschaften wurden genutzt und in einen vielseitigeren Pack verbaut. Aber wir wollen kein Vergleichsreview mit dem Arc’teryx LEAF Khard machen, sondern den Modular Pack 30 vorstellen.

 

Wie der Name schon erwähnt, handelt es sich um einen 30 Liter Rucksack. Die Dimensionen des Packs betragen 46cm Höhe x 30cm Breite x 18cm Tiefe. Das Gewicht liegt leer bei 1,65 KG. Gefertigt ist er – wie das Meiste bei TT – aus 700d Cordura: für mehr Haltbarkeit als 500d und weniger Gewicht als 1000d Cordura®.

 

Front und Seiten des Modular 30 sind sehr schlicht gehalten. Das ungeübte Auge könnte diesen Rucksack als zivilen Rucksack klassifizieren – speziell bei den Modular Pack 30 Modellen in Schwarz oder Oliv. Das ist dem unauffälligem Lasercut MOLLE zu verdanken, das dem Rucksack eine glatte Oberfläche verleiht. Auf der Frontseite hat man 4×7 Reihen + 2×1 Reihe für Zubehörtaschen zur Verfügung. An den Seiten sind es jeweils 4×6 Reihen.
Aber das ist noch nicht alles, was die Außenseite zu bieten hat. Schaut der Betrachter genauer hin, entdeckt man eine flache Tasche unter dem Front-Lasercut, die sich auf der linken Seite öffnen lässt. Sie erstreckt sich über die ganze Fläche der Schlitze und hat eine Zwischenwand, damit kein Dreck durch Schlitze nach innen gelangt. Das gilt übrigens auch für die Ablauföse (mittig unten zu sehen), die nur Flüssigkeit aus den Schlitzen ableitet und nicht aus der Vordertasche. Zum Schutz des Inhalts sind die Vorder- und Rückwand der Tasche gummiert.

 

Hier auch als perfektes Anwendungsbeispiel für die seitlichen Schlaufen: Ten Speed Magazintaschen von Blue Force Gear. Diese liegen extrem flach an, wenn nicht befüllt, und können neben Magazinen auch 0,5 Liter Wasserflaschen oder ähnliche Gegenstände aufnehmen.
Sicherlich sind Euch auch schon die Schlaufen rechts und links auf der Vorderseite aufgefallen. Acht an der Zahl, dienen sie als Vorbereitung für Bungee-Cord, um z.B. eine Jacke zu fixieren.
Hier haben wir Bungee-Cord verbaut und dabei die Ablauföse als Startpunkt gewählt. So hat man noch ein klein wenig mehr Fläche, um Gegenstände zu fixieren. Nachteil bei der Verwendung von Bungee-Cord auf der Frontseite: Die flache Tasche ist nicht wirklich gut nutzbar, da das Gummiband darüber läuft. Hier wäre ein Zugang von oben oder unten sicherlich geschickter gewesen. Alternativ kann man mit Mini Haken oder ähnlichem arbeiten und somit einfach das Band auf der linken Seite aushängen.
Fehlen darf vorne natürlich auch nicht das obligatorische Patchfeld aus Flauschklett, dass Patches aufnehmen kann.

 

Zurück zu den Seiten. Hier gibt es noch zwei bzw. drei weitere Details zu sehen. Das eine ist die Trinkschlauchöffnung (u. li.), die auf beiden Seiten am oberen Ende des Packs verfügbar ist.
Das andere ist ein unscheinbarer Kordelzug mit Stopper (o. Mi.), der knapp über den Lasercut-Schlitzen zu sehen ist. Das ist mal was richtig Geniales: ein innen verlaufender Kompressionsriemen. Damit ist der Gearanwender das lästige Gurtband auf der Seitenwand los und kann trotzdem den Rucksack wunderbar komprimieren.

 

Die Nummer Drei (im Titelbild knapp hinter dem Trinkschlauch zu sehen) gibt es nur auf der linken Seite am oberen und unteren Rand. Die Rede ist von einem flachen Stück Gummimaterial, das mit zwei Löchern versehen ist. Gedacht sind die beiden Gummiplatten zur Fixierung von Trekkingstöcken oder ähnlich langen Gerätschaften.

 

Dreht man den Rucksack auf die Rückenseite, erwartet einen dort das, was Tasmanian Tiger bzw. das Mutterschiff Tatonka am besten können: Die Tragesysteme. Egal welchen Rucksack wir bisher in der Hand hatten, es gab keinen, der sich schlecht oder nachteilig hat tragen lassen. So auch beim Modular Pack 30. Das Rückenposter ähnelt stark dem TT TAC Pack 22 – HIER im Review. Man hat also zwei dicke Meshpolster rechts und links mit einer Vertiefung in der Mitte, die die Luftzirkulation begünstigt.
Als zusätzlicher Bonus ist die komplette Fläche hinter dem Meshpolster aus Stauraum nutzbar für flache Gegenstände. Man könnte also eine Trinkblase dort einhängen (eine Lasche dafür wäre vorhanden) oder aber, man nutzt die Fläche für eine Isomatte (…).

 

Abgerundet wird das Tragesystem mit einem zweiteilig abnehmbaren Beckengurt. Dieser hat zusätzliche RV-Taschen für kleinere Gegenstände. Verschlossen wird er mit einer großen Fastex-Schnalle mit Zugrichtung des Gurtes nach hinten. Zur Fixierung des überschüssigen Gurtmaterials sind elastische Schlaufen vorhanden.
Die Schultergurte sind mit Mesh gepolstert. Ein Brustgurt fehlt genauso wenig wie D-Ringe und elastisches Band zum Fixieren. Die Gurte lassen sich mit Fastex-Verschlüssen schnell lösen, um den Rucksack abwerfen zu können. Die Schnallen sind unter elastischen Schlaufen verborgen, die mit Gurtband an Ort und Stelle gehalten werden. Diese können dann auch zur Aufbewahrung des restlichen Gurtes genutzt werden.
Als weiteres Feature hat man dem Pack Lastenverteilungsgurte verpasst, die bequem beim Tragen bedient werden können.

 

Genug von der Außenseite, weiter geht es mit dem Deckelfach. Dieses lässt sich mit zwei Reißverschlüssen vom Körper weg öffnen. Die Zipper haben ein Stück Paracord als Zipperpull. Darin verbirgt sich neben ausreichend Platz für eine Regenjacke ein kleiner Organizer.
Er besteht aus zwei flachen Einschüben, der linke mit einer zusätzlichen Kletttasche oben auf, der rechte aus Meshmaterial. Um Gegenstände zu sichern, findet man in jeder Ecke der Körperseite je einen D-Ring.

 

Das Hauptfach lässt sich ebenfalls mit zwei Reißverschlüssen bedienen, diese sind allerdings ein gutes Stück größer als die des Deckelfachs. Wir haben hier die Zipperpulls aus Paracord durch ITW Zipper Pulls ersetzt.
Auf dem Bild sieht man auch gut einen dritten Reißverschluss, der als Durchlass für lange Gegenstände wie Antennen oder Waffen gedacht ist. Natürlich gibt es auch eine Tragelasche, um den Rucksack anzuheben. Die geöffneten Fastex-Verschlüsse sind von den Lastenverteilungsgurten.
In den unteren Bildern ist der Modular Pack 30 zu sehen, der ein AR15 mit 16,75″ Lauf und die inkludierten Waffenhalterungen enthält (dazu später mehr).

 

Zurück zum Hauptfach. Durch den Zweiwege-RV kann man den Pack auch gut nur auf einer Seite öffnen, um an den Inhalt zu kommen.
Zippt man beide Reißverschlüsse, kann der Modular Pack 30 komplett geöffnet und somit Zugriff auf den gesamten Inhalt erlangt werden.
Die Rückwand, ein Teil der Frontflappe und die Seiten sind mit Flauschklett ausgestattet. Aber nicht nur Flausch: Hier wird das von TT sogenannte MOLLE-Klett verwendet. Das gibt nicht nur die Möglichkeit, Kletttaschen zu nutzen, sondern auch MOLLE Taschen. Zudem eignen sich die Schlitze auch um z.B. Kabelbinder aufzunehmen. Auf den Bildern zu sehen sind optionale Taschen an den Seitenwänden und die zwei im Lieferumfang enthaltenen Taschen.

 

Im Lieferumfang enthalten? Richtig, Der Modular Pack kommt schon mit einem Satz Taschen und zwei Waffenhalterungen.
Mit dem Rucksack erhält man zwei Taschen mit Meshfront und eine reguläre Tasche. Alle drei Taschen haben dieselbe Größe von 26cm Länge x 16cm Breite x 10cm Höhe. Sie sind mit einem Hakenklettrücken ausgestattet, um am Rucksackflausch fixiert werden zu können. Zum Öffnen der Taschen sind zwei Reißverschlüsse vorgesehen. Ein weiteres Feature: Auf der Front wurde ein weißer Streifen Klett vernäht, den man beschriften kann, um den Inhalt schnell zu identifizieren.
Die Rückwand des Packs wurde außerdem mit einer Flappe am oberen Rand versehen. Öffnet man diese, kommen ein Stück Schaumstoff zur Versteifung und ein Plastikframesheet mit verformbarer Alustrebe für die Stabilität.

 

Den Schaumstoff kann man aber auch weglassen und eine Trinkblase stattdessen einsetzen. Diese kann dann an der dafür vorgesehenen Klettlasche oder einen kleinen Schlaufe befestigt werden.
Die Frontflappe des Rucksacks hat, wie schon erwähnt, ebenfalls einen großen Klettbereich. Darüber findet man noch eine Meshtasche für kleinere Gegenstände.
Suma summarum ermöglicht der Modular Pack 30 eine wahrlich modulare Nutzung. Egal was man hineinpackt, der Rucksack erfüllt die Rolle mit perfekter Organisation. Waffenrucksack, Medic Pack, Range Bag – die Spezialisierungen sind nur limitiert durch die Vorstellungskraft des Anwenders. Wir haben ihn uns als Bug out Bag konfiguriert. Hier ein Beispielbild was der kleine Rucksack soll alles fassen kann:

 

Besonders toll aber ist, dass man dank der Modular Taschen den Pack in kürzester Zeit leer geräumt hat. So hat man nicht einen tollen Rucksack fertig gepackt in der Ecke stehen, der nie oder nur im Notfall benutzt wird, sondern kann ihn jederzeit überall verwenden. Die Modular Taschen packt man dann einfach an eine Klettwand und setzt sie nur im Bedarfsfall ein.

 

Auf dem Rücken macht der Tasmanian Tiger Modular Pack 30 eine gute Figur. Er trägt sich ausgesprochen bequem dank des Tragesystems und dem Beckengurt. Egal ob in urbanen Gebieten oder unwegsamen Gelände bzw. Dickicht: Die schlanke und schnittige Form erleichtert das Vorankommen.
Verbesserungsvorschläge, um aus dem 95 Prozent perfekten Rucksack 100 Prozent zu machen:

  • Ein Bungee-Cord Set mit Haken für die Front, damit man an die Tasche kommt oder den Reißverschluss nach oben bzw. unten versetzen.
  • Toll wären elastische Einschübe unter den Lasercut-Bereichen an den Seiten, die im 30 Grad Winkel nach vorne offen sind. Damit könnte man noch bequem Trinkflaschen unterbringen, die dann auch beim Tragen zugänglich sind.
  • MOLLE Schlaufen auf der Unterseite des Packs, zur Befestigung von Isomatten oder ähnlichen Gegenständen.

 

FAZIT: Der Tasmanian Tiger Modular Pack 30 ist der Knaller. So schlicht er auch aussieht – er explodiert förmlich mit Features und Ideenreichtum. Es sind die kleinen Dinge, die den Pack besonders machen: Innen laufende Kompressionsriemen, Klett-MOLLE, Vorbereitungen für Bungee-Cord – das alles lässt der Phantasie freien Lauf, sich einen einmaligen Rucksack zu konfigurieren. Die Größe ist perfekt, um nicht zu viel einzupacken und für das verdeckte Tragen einer Langwaffe würden wir uns noch über ein Modular Pack 60 freuen.

 

Besonders toll finden wir auch, dass man für den Preis auch noch einen Satz Taschen bereits enthalten hat, das soll erstmal jemand nachmachen.

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Im Spartanat Review - Der Militaer-Rucksack TT Range Pack MK II von Tasmanian Tiger

Spartanat-REVIEW: Tasmanian Tiger Range Pack MK II

Hinweis: Den originalen Review-Text inklusive zahlreicher Detailbilder des TT Range Pack MK II finden Sie auf Spartanat.com.

 

Neben den Tac Pack Rucksäcken hat Tasmanian Tiger auch einige ausgewachsene Mehrtagesrucksäcke im Programm. Einer davon ist ein alter Bekannter: der Range Pack. Im neuen Look und einigen neuen Features kommt er nun mit dem Namen Range Pack MKII bei uns auf den SPARTANAT Prüfstand.

Range Pack – der Name verrät bereits das Einsatzgebiet dieses Monstrums: Weite Distanzen mit maximaler Zuladung. Mit 100 Litern ist er etwas kleiner als sein Vorgänger, der mit 115 Litern Gesamtvolumen glänzte. Dafür ist das Gewicht um 700 Gramm reduziert worden, was den MKII auf 4,4 KG Gesamtleergewicht bringt. Die Außenmaße haben ebenfalls eine Schlankheitskur hinter sich: mit 84cm Höhe, 35cm Breite und 27cm Tiefe kommt der Pack etwas kompakter an den Start. Gefertigt wird der MKII aus 700d Cordura. Alle Nähte sind sauber und fest vernäht, qualitativ gibt es keine Beanstandungen.

Bewährt und weiterhin im Einsatz ist das einzigartige X1-Tragesystem. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll, so gespickt ist das Gestell mit Komponenten und Verstellmöglichkeiten.

Der Hüftgurt ist stark gepolstert und lässt sich zweifach verstellen. Das Polster ist in der Mitte zur besseren Belüftung geteilt und hat nach oben hin eine Erweiterung, die zusätzlichen Komfort bringt.

Zur weiteren Anbringung von Ausrüstung hat jede Flosse zwei Reihen Molle mit vier Schlaufen. Geschlossen wird der Gurt über einen Fastexverschluss, den man nach hinten ziehend enger stellen kann. Elastische Schlaufen zur Sicherung überschüssigem Gurtmaterials sind ebenfalls vorhanden.

Am Beckengurt sind auch seitlich die X-förmig angeordneten Alustreben des Tragesystems verankert. Normalerweise kennt man die Strebenanordnung nur gerade von oben nach unten mit Befestigungspunkten hinter dem Beckengurt, deshalb waren wir gespannt, wie sich das X1 so schlägt. Schon beim ersten Schultern des Rucksacks merkt man deutlich und sogar mit noch geöffnetem Beckengurt die Lastübertragung zur Hüfte. Dieses System ist revolutionär gut und subjektiv das Beste, was wir bisher getragen haben.

Abgerundet wird die Tragevorrichtung mit zwei ebenfalls dick gepolsterten, seitlich angebrachten Rückenpolstern und Schultertragegurten. Die Träger haben natürlich auch einen Brustgurt, MOLLE-Schlaufen, D-Ringe und sind mittig in der Höhe mehrfach verstellbar – ein Schnellabwurfsystem existiert nicht. Um das Gewicht näher an den Rücken zu bringen oder zu lockern, sind im oberen Bereich der Tragegurte Load Lifter Straps angebracht, die man auch noch in der Höhe an zwei verschiedenen Punkten (hoch oder tief) am Rucksack befestigen kann. Über der Höhenverstellung ist noch eine Trageschlaufe angebracht.

 

Die Seiten des Range Packs sind mit 6 Reihen x 4 Schlaufen MOLLE benäht. Darunter und darüber verlaufen die Kompressionsgurte, die elastische Schlaufen zur Gurtaufnahme besitzen. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Außentaschen á 5 Liter, die in das MOLLE-System eingeschlauft werden.

Die Maße der Außentaschen betragen 36cm Höhe x 16cm Breite x 8cm Tiefe. Bedient werden sie über einen Reißverschluss, der jede Tasche bis fast ganz unten öffnen lässt. Innen sind viele elastische Schlaufen zur Sicherung von Ausrüstung untergebracht. Auch an einen D-Ring und an einen Durchlass für Trinkschläuche ist gedacht worden. Außen hat man den Taschen noch 3×3 Reihen Molle spendiert und Klett für Patches ebenso. Verwendet wird 700d Cordura, das Gewicht beträgt 255 Gramm pro Stück. Die Taschen kann man auch separat erwerben unter dem Namen TT Tac Pouch 8 SP.

Im unteren Bereich an jeder Seite hat man noch eine Trinkflaschentasche angebracht, die auch groß genug ist, um einen Gewehrschaft bequem aufzunehmen.

 

Die Frontseite des MKII ist sehr schlank gehalten im Vergleich zum Vorgänger. Hier ist der Mittelpunkt eine weitere aufgesetzte Tasche, die als Notrucksack fungiert. Diese hat an den Seiten einen Reißverschluss, um den Minipack sehr schnell vom MKII zu trennen. Die Tragegurte sind fest angebracht und sehr einfach gehalten. Ein Stück breites Gurtband mit einem Spannschieber, der dünnes Gurtband zur Größenverstellung hält. Im Lieferumfang enthalten ist das in Ordnung, als Verbesserungsvorschlag sollte man hier abnehmbare Gurte verwenden, damit man auch bessere Tragevorrichtungen nachrüsten oder eine Befestigung an Chest Rigs stattfinden kann.

Der kleine Rucksack verjüngt sich etwas nach unten hin von der Form und hat ein weiches Meshpolster auf der Rückenseite. Schlaufen für einen Bauchgurt sind vorhanden, aber kein Gurt enthalten. Die Front des Notrucksacks ist glatt und hat rechts und links fünf lasergeschnittene Schlitze zur Anbringung weiterer Taschen oder Shockcord.

Geöffnet wird der Mini über einen Reißverschluss, der 2/3 der Tasche offenbart. Die Flappe ist mit einer kleinen Zipper Pouch bestückt, die Rückseite mit einem elastischen Fach für eine Trinkblase nebst zwei D-Ringen, Klett und Schlaufe zur Sicherung und einem Durchlass für den Trinkschlauch.

So schnell und angenehm das Abnehmen des Notrucksacks geht, so fummeliger ist es, diesen im gepackten Zustand wieder anzubringen. Hier wäre eine andere Lösung als ein Reißverschluss sicher sinnvoller.

Wenn man den E&E Rucksack abgenommen hat, findet man darunter zwei weitere Kompressionsriemen. Über diesem Bereich ist eine weitere Trageschlaufe und ein kleines Klettfeld integriert.

Auf der rechten und linken Seite der aufgesetzten Tasche findet der Anwender vertikal angebrachte Schlaufen zur weiteren Sicherung von Ausrüstung. Am oberen und unteren Ende sind dort noch D-Ringe für weitere Gurte angebracht – zwei pro Seite. Über den vertikalen Schlaufen verläuft der Kompressionsgurt des Deckels, der jeweils eine Schlaufe für Trekkingstöcke oder Ähnliches im oberen Bereich hat.

 

Im unteren Drittel ist das Schlafsackfach. Dieses lässt sich mit einem Reißverschluss öffnen und gewährt Zugriff auf den Inhalt, ohne sich durch den ganzen Rucksack wühlen zu müssen.

Auch an eine Durchladefunktion wurde gedacht – der Schlafsackbereich lässt sich mit einem schnellen Handgriff und innen verlaufendem Reißverschluss zum Hauptfach öffnen.

Die beiden Zipper lassen sich mit einem Schloss oder ähnlichem gegen ungewolltes Öffnen sichern. Der Reißverschluss ist mit einer Flappe abgedeckt und auch Kompressionsgurte für das Fach sind vorhanden. Diese lassen sich mit Fastexverschlüssen öffnen und sind unten noch einmal durch einen Gurthalter gezogen, damit man auch an der Unterseite des Rucksacks Isomatten oder ähnliche Gegenstände festzurren kann. Dabei wird wieder überschüssiges Gurtmaterial sicher mit Klett am Gurt befestigt. Wie es sich für einen Rucksack dieser Größenordnung gehört, sind auch die obligatorischen „Eispickelschlaufen“ vorhanden und sind so platziert, dass sie auch als Fuß für den Trekkingstock dienen können.

 

Der Deckel des Range Packs passt sich ausstattungstechnisch dem Rest des Rucksacks an. Er ist nach unten komprimierbar und hat auf der Oberseite zwei Spanngurte zur weiteren Befestigung von Ausrüstung. Auf der Frontseite ist das Tasmanian Tiger Logo eingestickt, auf der Rückenseite findet man ein weiteres Klettfeld für Patches. Rechts und links vom Patchfeld sind noch mal zusätzliche Durchlässe für Trinkschläuche untergebracht.

Unterteilt ist der Deckel in drei Taschen: zwei von außen zugängliche Taschen und eine Tasche auf der Innenseite. Die erste Außentasche nimmt fast das ganze Volumen des Deckels ein und lässt sich weit öffnen. Hier bekommt man problemlos auch voluminöse Gegenstände unter. Ein Sicherungshaken für Kleinteile ist im hinteren Bereich vorhanden.

Die zweite Außentasche ist auf der Frontseite hinter dem Sticklogo platziert und für kleinere Gegenstände gedacht. Das Fach auf der Innenseite des Deckels ist für die Erste-Hilfe-Ausrüstung gedacht und auch mit einem grünen Kreuz sichtbar markiert.

Das Hauptfach des Range Packs ist ein wahres Loch und erinnert stark an die bodenlose Tasche von Hermine Granger aus Harry Potter.

Die Öffnung selbst lässt sich mit einer Zugschnur schließen und zusätzlich mit einem Gurt komprimieren. Zusätzlich gibt es dann noch einen großen Schneefang, der separat mit einer weiteren Zugschnur verschlossen wird.

Das Hauptfach selbst besitzt neben der Abgrenzung zum Bodenfach und einem elastischen Einschub für Trinkblasen keine weiteren Unterteilungen.

Hinter dem Trinkblasenfach fällt ein Reißverschluss auf, der geöffnet Einblick auf einen weiteren Teil des Tragesystems gibt: Das Framesheet. Dieses sorgt für Stabilität und lässt sich mit Gurten fest fixieren.

 

Nach all den Features und Informationen kommen wir zum Erfahrungsbericht des Packs. Der MKII ist mit seinen 4,4 KG nicht der leichteste Rucksack – bedenkt man aber, dass er für höhere Lasten ausgelegt ist, wird schnell klar, dass man ein robustes Tragesystem benötigt um die Lasten zu meistern. Zwischen 20-35 Kilo Zuladung funktionieren mit dem Range Pack problemlos, das X1 übertragt die Last auf das Becken und bleibt dabei äußerst komfortabel. Auch die Formgebung des Rucksacks ist gut dimensioniert, man hat in alle Richtungen gute Bewegungsfreiheit. Entfernt man die Außentaschen und den Notfallpack, hat man mit ca. 3800 Gramm einen schlanken 85 Liter Rucksack.

 

FAZIT: Die MKII Version des Range Packs ist durchaus gelungen. Tasmanian Tiger hat es geschafft, einen extrem komfortablen Lastenrucksack auch noch edel zu designen. Besonders gut hat uns das X1 Tragesystem und die schier endlosen Einstell- und Komprimierungsmöglichkeiten gefallen. Verbesserungsbedürftig sind – unserer Meinung nach – die Befestigung des Notrucksacks, die Tragegurte des selbigen und schön wäre eine Umlenkung der Gurte am Becken, damit man diese nach vorne zuziehen kann.

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Spartanat testet TT Range Pack MK II von Tasmanian Tiger

Auf dem Spartanat-Prüfstand: Der TT Range Pack MKII

Ein alter Bekannter in neuem Look: Spartanat stellt den TT Range Pack MKII mit den neuen Features auf den Prüfstand.

Das FAZIT: „Die MKII Version des Range Packs ist durchaus gelungen. Tasmanian Tiger hat es geschafft, einen extrem komfortablen Lastenrucksack auch noch edel zu designen. Besonders gut hat uns das X1 Tragesystem und die schier endlosen Einstell- und Komprimierungsmöglichkeiten gefallen. (…)“

 

Den gesamten Review des TT Range Packs gibt’s auf spartanat.com.

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Tasmanian-tiger-Tac-pack-22

TT Tac Pack 22 im Spartanat-Test: Rucksack mit perfekter Symbiose aus Komfort, Volumen und Style

Die Jungs von Spartant haben den neuen TT Tac Pack 22 von Tasmanian Tiger getestet und die Ergebnisse nun in ihrem Review-Bericht auf spartanat.com vorgestellt.

 

Mit dem Tac Pack 22 ist „Tasmanian Tiger die perfekte Symbiose aus Komfort, Volumen und Style gelungen (…). Ein dezenter Rucksack im ‚Grey man style‘“, der hilft mit der Umgebung zu verschmelzen.

„Toll und ungewöhnlich für einen Rucksack dieser Größe ist das Tragesystem. Der Rücken ist komplett mit Meshmaterial ausgekleidet (…). Das  ermöglicht eine Luftzirkulation zwischen den C-Förmigen Polstern und sorgt für angenehmen Tragekomfort.“

Hier geht’s zur gesamten Review inklusive zahlreicher Detailbilder.

 

Der Tac Pack 22 ist ein vielseitig einsetzbarer Daypack-Rucksack und ist Teil der neuen „zivilien“ Baureihe von Tasmanian Tiger.

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Spartanat-2016-tasmanian-tiger

TT Equipment Bag im Spartanat-Test

Auf der Internetseite spartanat.com wird militärische Ausrüstung regelmäßig getestet und auf ihre Qualität und Tauglichkeit hin geprüft.

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Tasmanian Tiger – Equipment Bag

Im Februar testete das Spartanat-Team nun die TT Tactical Equipment Bag auf Herz und Nieren und veröffentlichte das Ergebnis in einem Review-Bericht auf ihrem Blog. In einer ausführlichen Beschreibung und mit zahlreichen Bildern stellen die Redakteure die taktische Tragetasche ihren Lesern detailliert vor.

 

Das FAZIT von Spartanat: Eine extrem praktische Ausrüstungstasche für das, was schnell mit in den Einsatz geht. Die Bag ist gebaut mit einem Mix aus Cordura und Nylon, mit Mesh als Draufgabe. Und das zu einem guten Preis. Wer seinen Helm mitnehmen will, kriegt den sicher auch hinein (…).

Hier geht’s zur Review der Tasmanian Tiger Equipment Bag.

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